„Wir wollen ja gar nicht so viel Fleisch, aber wenn, dann a Gescheits!“

 Wissen, was der Gast will. Wissen, wo’s herkommt! 

Der Gast, das unbekannte Wesen? So ein Schmarrn. Klar ist, jede noch so tolle Gastro-Initiative muss von Gästen und Gastgebern angenommen werden. „Am Markt erfolgreich sein“, egal ob Nische oder vielbeschworener Mainstream. 

 

Bei manchen Dingen braucht es keine große Trend- oder Marktforschung, die Zeit ist lange reif. Viele Münchnerinnen und Münchner werden mindestens zu „Außer Haus-Vegetariern“, weil sie sich nicht drauf verlassen können, wo’s herkommt.

 

Letzte Woche beim Tollwood Sommerfestival im Olympiapark: Im Pavillon der Artenvielfalt informieren sich viel Besucherinnen und Besucher. Auch darüber, was jeder und jede sofort tun kann. Miteinander ist das diesjährige Hauptmotto des Festivals. Was gibt es Schöneres als miteinander gut essen zu gehen?

 

Und schnell kommt man am Infostand ins Gespräch: „Billigfleisch von Irgendwoher im Lokal? Geht für uns gar nicht! Schließlich verwenden wir zu Hause auch nur feines Biofleisch vom Hof oder Bioladen.“ 

 

Hier sind ein paar weitere, zufällig ausgewählte Kommentare und Meinungen, die wir auf dem Tollwood-Festival aufgeschnappt haben:

 

„Das kann doch gar nicht schmecken, wenn die Viecher keine Weide kennen..“

 

„Man schmeckt doch den Unterschied, wir mögen auch sehr gern Innereien, wo gibt es die in der Münchner Gastro?“ 

 

„Toll würden wir so Aktionswochen finden, mal Rind, mal Schwein und Huhn und dann vielseitige Rezepte die man leicht zu Hause nachkochen kann.“

 

„Wir zahlen doch gerne für mehr Geschmack und ein gutes Stück Fleisch, das muss aber nicht groß sein, Hauptsach‘ a guate Soss und schöne Beilagen!“

 

„Ich wünsch‘ mir dass viele Restaurants Fleisch mit Herkunftsnachweis anbieten und ich das auch auf der Speisekarte wiederfinde.“ 

 

„Wir wollen wissen, dass es nicht von weit weg herkommt und das Tier von Anfang bis Ende gut gelebt hat; vor allem keine langen Transporte zum Schlachthof, das bricht mir das Herz, da kann ich kein Fleisch mehr essen.“

 

So oder ähnlich hören wir es oft.

Die Initiative ZU TISCH BESSER ISS DAS! will einen Teil dazu beitragen.  

Ein Projekt, gefördert von der Landeshauptstadt München -

Referat für Gesundheit und Umwelt. BioStadt München,

Ansprechpartnerin: Angelika Lintzmeyer, RGU-UVO11,

Telefon: +49-89-233-47560

Projektpartner: Genussgemeinschaft Städter & Bauern e.V. 

verantwortlich: Markus Hahnel
Mobil:  0176-577 40 330

markus@genussgemeinschaft.de