Wie jeder Mensch sofort besser essen kann

10 Schritte zur Ernährungssouveränität:

 

1.    Jetzt anfangen, nicht erst morgen!

 

2.    Erforschen macht Spaß: die Geschichte und die Story zu einem Produkt, Erzeugnis, Gericht oder Rezept erfragen, suchen und verstehen.

 

3.    Mensch sein, empathisch sein: den bzw. die Menschen, die dein Essen, säen, pflanzen, ernten, verarbeiten, zubereiten, liefern, kochen, backen, putzen, tun, kennenlernen und wertschätzen.

 

4.    Essensrituale pflegen oder erlernen und ausüben. Das gemeinsame Mittagessen in Ruhe und mit kurzem oder langem Spaziergang davor oder danach – wenigstens ab und zu! Das Festessen, der Gemüsetag, der Sonntagsbraten, der Fastentag.

 

5.    Alternativprogramm einführen: Für jedes Bild Foodporn, Instagram oder jede platte Promikoch-Kochshow ein paar Minuten Recherche in einem alten Rezeptbuch, einem Zubereitungsvideo auf YouTube von echten Menschen oder einem Food-Blog.

 

6.    Selber kochen, Kräuter oder Gemüse anbauen, backen, Brot backen. Für sich und für andere. In Arbeitsteilung geht es viel besser. Denn ob ich für mich, für zwei oder für sechs Personen koche oder backe, macht kaum einen Zeitunterschied.

 

7.    Seine eigenen Vorlieben, Gelüste, Präfenzen kennen- und verstehen lernen. Ihnen nachgehen oder sie auch mal austricksen.

 

8.    Mehr Geld für gute Lebensmittel ausgeben. Im Laden, auf dem Wochenmarkt, im Hofladen, im Supermarkt, im Lokal. Klar, jeder Euro ist nur einmal vorhanden. Da hilft es, Schwerpunkte zu finden, andere Prioritäten setzen, saisonale Produkte; seltener und weniger, dafür aber gut. Und sich vielleicht politisch engagieren; gegen hohe Mieten, für gutes Kita- oder Kantinenessen, für eine ökologische Agrarpolitik, auch EU-weit.

 

9.     Kleine und kleinteilige Strukturen unterstützen: Die Bäuerin auf dem Bauernmarkt, den Lebensmittelhandwerker mit eigenem Geschäft, den inhabergeführten Laden oder Supermarkt;  das Restaurant, die Wirtschaft, der Imbiss, wo Chef, Chefin, Team , die ganze Family selbst hinterm Tresen oder Küchenpass stehen.

 

10.  Selbst-Check verinnerlichen: transparent, bio, regional, saisonal und möglichst wenig verarbeitet? Immer die richtige Wahl!  Und wenn einmal herrlich inkonsequent, dann beim nächsten Ma(h)l doppelt.. 

Ein Projekt, initiiert und gefördert von: 

Landeshauptstadt München -

Referat für Gesundheit und Umwelt. BioStadt München,

Ansprechpartnerin: Angelika Lintzmeyer, RGU-UVO11,

Telefon: +49-89-233-47560

verantwortlicher Projektpartner: Markus Hahnel
Mobil:  0176-577 40 330

markus@zutisch-besser-iss-das.de